HNR15

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TECHNISCHES KONZEPT 2014 – Der Grundstein für den HNR15!

CHASSIS

Auch in dieser Saison wird der Rahmen wieder nach den „alternative Frame Rules“ der FSAE konstruiert. Im Detail bedeutet dies, dass Abweichungen vom allgemeinen Reglement gestattet sind, sofern durch eine FEM Simulation belegt wird, dass die Struktur den vorhandenen Kräften standhält. Die Rahmenoptimierung wird sich vor allem auf die Positionierung des Fahrers auswirken. Ebenfalls wird sich der Radstand um ca. 25mm verlängern, was eine Anpassung der Rahmenstruktur nach sich zieht.

AERODYNAMIK

Für die nächste Saison soll mehr Wert auf die Aerodynamik unseres Fahrzeugs gelegt werden. Hierzu werden ein Front- und ein Heckspoiler konstruiert, die uns durch einen stärkeren Anpressdruck höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen sollen. Ebenfalls wird der Unterboden aerodynamisch ausgelegt und der Anpressdruck durch einen Heckdiffusor verstärkt. Auch die Seitenkästen werden dementsprechend angepasst, um ein ideales Verhältnis aus Anpressdruck und Luftwiderstand zu finden. Im Zuge dessen, werden sowohl die Einzelkomponenten als auch das Gesamtfahrzeug mit Hilfe des CFD-Tools Star CCM+ simuliert und optimiert.

FAHRWERK

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt eines Fahrzeugs bildet das Fahrwerk. Somit richtet sich der Fokus der Weiterentwicklung des Fahrzeuges neben der Konstruktion des Chassis und eines Aerodynamik Pakets, ganz klar auch auf die Auslegung und Simulation eines neuen Fahrwerks. Hierbei wird dieses Jahr vor allem auf Stabilität und Zuverlässigkeit gesetzt. Aus diesen Gründen wird im Jahr 2014 wieder ein Fahrwerk aus Stahl konstruiert und im R14 verbaut.

MOTOR

Im Bereich Motor wird abermals auf unseren bewährten Husquarna SMR 510 gesetzt. Um die Effizienz des Aggregates zu erhöhen ist eine Aufladung vorgesehen. Weitere Innovation in diesem Bereich bildet zum Einen eine selbstentwickelte elektropneumatische Kupplung, die es ermöglicht auf das Kupplungspedal zu verzichten. Zum Anderen wurde im Rahmen einer Masterprojektarbeit ein 4 Gang Getriebe entwickelt, konstruiert und extern gefertigt, was beim Beschleunigen zu weniger Gangwechseln führt und gerade im Endurance dadurch einiges an Schaltzeiten eingespart wird.

ELEKTRONIK/ SOFTWARE

Eine selbstentwickelte Gear-Control-Unit wird in der kommenden Saison zum Einsatz kommen. Sie wird den Fahrer entlasten und die Schaltvorgänge optimieren. Daraus resultiert auch eine 2-Pedal-Lösung. Eine Handkupplung wird das Anfahren ermöglichen und im Fahrbetrieb wird zum perfekten Zeitpunkt geschaltet, sodass man nach dem Wechsel wieder in dem besten Drehmomentbereich des Motors ist.